Kammerdesign:
Der Hauptkörper einer hyperbaren Sauerstoffkammer ist eine zylindrische oder quadratische versiegelte Kammer. Die Kammertür verwendet eine mehrschichtige luftdichte Struktur (z. B. eine luftdichte Tür oder eine hydraulische Tür). Der Innenraum ist mit Sitzen, Beleuchtung und Kommunikationsgeräten ausgestattet. Die Kammerwände müssen einem Druck von 1,5-3 Atmosphären (ATA) standhalten, als Materialien kommen meist druckfeste und korrosionsbeständige Spezialmetalle oder Verbundwerkstoffe zum Einsatz.
Sauerstoffversorgungssystem:
Sauerstoff wird durch Masken, Helme oder durch Vollkammerdiffusion zugeführt. In Einzel--Kammern wird in der Regel reiner Sauerstoff unter Druck gesetzt, während in Mehr{3}}-Kammern Druckluft in Kombination mit Maskensauerstoffinhalation zum Einsatz kommt, um sicherzustellen, dass Patienten Sauerstoff mit einer Konzentration von über 95 % in einer Umgebung mit hohem -Druck einatmen, wodurch der Gehalt an gelöstem Sauerstoff im Blut deutlich erhöht wird.
Sicherheitskontrollsystem:
Beinhaltet Drucksensoren, Temperatur- und Feuchtigkeitsregler, Feuermelder und Notüberdruckventile, um einen stabilen Druck und keine Sicherheitsrisiken während der gesamten Behandlung sicherzustellen. Die meisten Kammern sind mit transparenten Beobachtungsfenstern zur Echtzeitüberwachung durch medizinisches Personal ausgestattet.
